Stuttgarter Jagdgegner verspielen weiter an Glaubwürdigkeit

In den letzten Wochen skandierte die fragwürdige und jagdfeindliche Organisation PETA mit standardisierten und skandalisierten Pressemeldungen gegen Fuchswochen der Kreisjägerschaften und Hegeringe in NRW. Dabei offenbarte diese Organisation, die seit Langem in der öffentlichen Kritik steht, erneut ihr eigentliches Geschäftsmodell, Spendensammeln um jeden Preis. Sachlichkeit und Wahrheit bleiben bei diesem Vorgehen als erste auf der Strecke.

 

Die Kreisjägerschaften reagierten mit Befremden über die faktenfreien Behauptungen PETAs, die in einen pseudowissenschaftlichen Stil vorgebracht werden.

 

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Tatsächlich hat selbst die zitierte „Fachreferentin für Wildtiere“ PETAs keinerlei wildbiologische Expertise vorzuweisen, was vielleicht auch die Arbeit bei PETA erleichtert.

 

Richtig ist hingegen, dass die Fuchsbejagung natürlich aus guten Gründen vollzogen wird. Dazu zählen Artenschutz, Tierseuchenprävention und die konsumtive Nutzung der Pelze.

 

Geklärt werden muss hingegen, ob es sich bei den jüngsten PETA-Vorwürfen nicht um einen einfachen Entlastungsangriff oder eine Nebelkerze handelt, denn die Organisation steht schon seit Langem grundsätzlich in der öffentlichen Kritik.

 

Erst am 26. August 2021 hatte Nordrhein-Westfalens Jägerpräsidentin Nicole Heitzig die Organisation scharf kritisierte und vehement nicht nur dessen Haltung, sondern auch das Geschäftsmodell und die geschlossene Vereinsstruktur (8 stimmberechtigte Mitglieder, sonst nur stimmlose Fördermitgliedschaften möglich) beanstandet. Ferner kritisierte Heitzig die fehlende Distanzierung PETAs von Straftaten gegen Jägerinnen und Jäger. Heitzig kritisierte zudem die Doppelmoral PETAs, die Jäger als Mörder bezeichnet, selbst aber in den USA Haustiere euthanasiert.

 

Auch der Deutsche Bundestag hat sich bereits mit PETA befasst. In der vergangenen Legislaturperiode wurde im Bundestag ein Initiativantrag mit dem Titel „Straftaten und Gemeinnützigkeit schließen sich aus“ behandelt. Der Antrag forderte, dass Organisationen, deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen, die Gemeinnützigkeit entzogen werden soll. PETA wurde in dem Antrag, der bisher leider nicht umgesetzt wurde, explizit genannt. Der Antrag wurde seinerzeit auch von Christian Lindner unterzeichnet, der nun als Finanzminister hoffentlich Gelegenheit hat, seine damalige Forderung in die Tat umzusetzen.

 

Heitzigs Kritik erfolgte im Rahmen des WDR 5 Stadtgespräches am 26. August 2021. Die gesamte Sendung findet sich auf der Seite des WDR:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/jagd-114.html

 

Der Organisation PETA ist auch im Zusammenhang mit jüngeren Gewaltakten gegen Jäger  vorzuwerfen, dass sie erstens durch die ihnen bekanntgewordenen Fehlinformationen den geistigen Nährboden für solche Straftäter liefert. Zweitens distanziert sich PETA nicht bzw. nur vor der Hand und in unglaubwürdiger Weise von solchen Straftaten. Hinter der Hand glorifiziert PETA derlei Straftaten sogar noch und setzt sie mit Widerstandskämpfern der französischen Résistance oder der amerikanischen Underground Railroad-Bewegung gleich (Quelle: FAQ-Seite auf der Peta-Homepage: 11.02.2022). Wohin derlei fehlende und klare Distanzierung von Straftaten und Straftätern führen kann, erleben wir augenblicklich in tragischer Weise nach dem Doppelmord an einer Polizeibeamtin und ihrem Kollegen in Rheinland-Pfalz.